Orientierungslos im Website-Dschungel? Dein klarer Fahrplan für eine Website, die wirklich zu dir passt
Du sitzt vor deinem Laptop, hast 100 Tabs offen, schaust dir drei Baukastensysteme, vier Agentur-Portfolios und zehn WordPress-Themes an und am Ende fühlst du dich so: verloren. Herzlich Willkommen im Website-Dschungel.
Gerade Gründer:innen und Solo-Selbstständige erleben das oft so. Es ist überwältigend: Welche Seiten brauche ich wirklich? Brauche ich einen Shop? Muss ich ein Blog haben? Welches Plugin macht Sinn und welches bringt nur Ärger? Kurz: Es gibt tausend Möglichkeiten, aber du brauchst genau die richtigen für DEIN Business.
In diesem Beitrag räumen wir auf. Du bekommst einen einfachen, praktischen Fahrplan mit dem du dich Schritt für Schritt aus dem Dschungel befreien kannst.
1. Warum Orientierung fehlt und warum das ein Luxusproblem ist
Viele Gründer:innen denken: „Je mehr Funktionen, desto besser.“ Das führt schnell zu:
🟡 Überfrachteten Startseiten
🟡 Langen Ladezeiten
🟡 Plugins, die sich gegenseitig in die Quere kommen
🟡 Texten, die zwar hübsch klingen, aber niemanden abholen
So, und jetzt kommt`s. Das Problem ist nicht Technik, wie du vielleicht denkst. Das Problem ist fehlende Klarheit. Was soll denn damit schon wieder gemeint sein?
Bevor du überhaupt an ein Theme oder irgendein Fancy-Feature denken kannst, musst du wissen:
Für wen ist die Seite? Welches Ziel soll sie erfüllen? Welchen ersten Schritt soll eine Besucherin tun? Aber dazu später mehr.
Kurz: Ohne Strategie wird jede Website nur hübsches Beiwerk. Mit Strategie wird sie Business-Tool.
2. Der einfache Fahrplan: So entsteht eine Website, die wirkt (und verkauft)

1. Start-Check
Hier reden wir über Ziele. Wofür baust du deine Website? Was willst du mit der Website erreichen? Mehr Anfragen? Newsletter-Abos? Direkte Verkäufe? Sichtbarkeit für einen Online-Kurs? Sei dir im klaren über Zielgruppe, USP, Werte, Angebot.
Weiter unten findest du einen Bonustipp dazu mit konkreteren Infos.








2. Analyse & Bestandsaufnahme
Wenn schon was vorhanden ist, wird analysiert, was davon kann weiterverwendet werden, was nicht. D.h. im Konkreten: Wie funktionieren aktuelle Texte, Bilder, Struktur und Technik? Hier zeigt sich schnell: Manche Dinge sind einfach zu behalten, andere solltest du am besten ersetzen.








3. Tool & Hostingwahl
Domainkauf, Hostingpartner, Baukasten oder doch lieber WordPress? Bei der Auswahl kann dir helfen, wenn du folgendes mit bedenkst: Wachstum, Budget, Komfort.
Warum: Das Fundament entscheidet später über Freiheit, SEO und Skalierbarkeit.








4. Struktur & Konzept
Jetzt wird’s konkret: Deine Website braucht vermutlich keine 27 Unterseiten, sondern eine simple, logische Struktur und genau die Bausteine, die dein Ziel unterstützen. Überlege dir klar, was genau du für dein Business brauchst. Was macht Sinn?








5. Design & Texte
Design ist kein Selbstzweck. Es muss deine Persönlichkeit und dein Business transportieren UND funktional sein. Farben, Schriften und Bildsprache unterstützen die Message, nicht umgekehrt. Texte sind die Stimme deiner Marke: klar, nahbar und auf Nutzen geschrieben.
Das heißt mach dir Gedanken darüber, wie du auf deine Wunschkund:innen wirken möchtest, welche Farben spiegeln genau das, also deine Botschaft, deine Werte, dein Angebot, deine Persönlichkeit wieder.
Dasselbe gilt für deine Texte. In welcher Sprache sprechen deine Wunschkund:innen?
Mini-Regel: Erst Positionierung, dann Design. Erst Botschaft, dann Bild.








6. Deine Website steht
An diesem Punkt angelangt, ist deine Website erstellt. Jetzt geht es nur noch an den Feinschliff. Feinheiten werden noch optimiert und verbessert.








7. Umsetzung & Launch
Technik, Tests, Backups, SEO-Basics, Geschwindigkeit, das sind die letzten Meter. Am besten auf mobilen Geräten testen, Formulare prüfen, Backups einrichten und dafür sorgen, dass die Seite nicht nur online geht, sondern auch performt.
Nach dem Launch: Ein kleiner Wartungs-Plan (z. B. monatlich/vierteljährlich) verhindert, dass die Seite nach zwei Monaten verstaubt.
Was du dir sparen kannst (No-Gos im Website-Build)
Du brauchst nicht:
🟡 Jede Trend-Funktion, die gerade gehypt wird
🟡 Ein Mega-Pagebuilder-Chaos mit 15 Plugins
🟡 1000 Unterseiten (schnell überfrachtet)
🟡 Texte, die nur Fachbegriffe schleudern
Fokus statt Features, das ist das Motto.
Du musst nicht alles auf einmal perfekt machen. Wenn du die Schritte nacheinander angehst, sparst du Zeit und deine Website wächst organisch zu dem Ort, der wirklich zu dir und deinem Business passt.
Wenn du Unterstützung brauchst oder die Erstellung doch komplett abgeben möchtest, schreib mir gern dann schauen wir uns das gemeinsam an.
Nun kennst du die einzelnen Schritte, die dir dabei helfen, deine Website zu erstellen. In den folgenden Kapiteln findest du nun Erläuterungen zu einzelnen Schritten.
3. Technische Entscheidungen: WordPress vs. Baukasten?
Wie im Schritt für Schritt Plan enthalten, kommst du irgendwann an den Punkt, wo sich die Frage stellt: Baukästen (wie Wix, Jimdo) oder WordPress und doch selbst hosten? Wie sollst du hier die richtige Entscheidung treffen? Schnell für dich zusammengefasst, für einen günstigen, schnellen Einstieg ist ein Baukastensystem eine gute Variante, wenn dir SEO und Skalierbarkeit wichtig ist und du vorhast mit deinem Business zu wachsen, dann empfehle ich dir ganz klar WordPress.
Warum, habe ich dir hier grob zusammengefasst:
Vorteile WordPress
🟡 Flexibel, skalierbar – unendlich erweiterbar
🟡 Besser für SEO & Struktur
🟡 Backups & Sicherheit einstellbar
🟡 Profis können schneller feintunen
Vorteile Baukasten
🟡 Schnell live (kein Hosting-Stress)
🟡 Einfach zu bedienen (für absolute Anfänger)
Mein Tipp: Wenn du planst zu wachsen, online Kurse/Shop/Newsletter/Blog anzubieten. WordPress ist die sichere Wahl.
4. Struktur & Konzept - Welche Inhalte braucht deine Seite wirklich?
Du brauchst keine unzählichen Unterseiten, um online profesionell aufzutreten. Weniger ist oft mehr UND wirkungsvoller. In diesem Kapitel zeige ich dir, die wirklich wichtigen Seiten. Natürlich kommt es aber auf dein Business und dein Angebot an, was hier wirklich Sinn macht. Reicht ein OnePager, macht es doch mehr Sinn einzelne Unterseiten zu haben usw.
Startseite mit Herobereich / deiner Botschaft:
In den ersten 3 Sekunden entscheidet sich, ob Besucher bleiben oder wegklicken. Deshalb muss dein Header auf den ersten Blick klarmachen, was sie bei dir finden, welches Problem du löst und welchen Nutzen sie davon haben.
Angebot / Leistungen
Deine Angebotsseite sollte zeigen: für wen dein Angebot ist, was konkret du anbietest und vor allem, welches Problem du löst und wie der nächste Schritt aussieht.
Über Mich / Übers Business
Die Über Mich Seite schafft Vertrauen und macht schnell klar, warum genau du die richtige Wahl bist. Erzähle über deine Werte, dein Warum.
Social Proof - wenn vorhanden
Kundestimmen, Feedbacks, Testimonials, wie man sie auch immer nennen mag, sorgen für Vertrauen und stärken deinen Expertenstatus. Wenn du ganz am Anfang stehst, kannst du dies ja auch nachträglich einbauen.
CTA
Deine CTA sind das Entscheidende: klar & sichtbar. Ein guter CTA sagt dem Besucher genau, was als Nächstes passiert. Und macht dadurch das Angebot so einfach wie möglich erreichbar
Kontaktmöglichkeit
Auf jeder Seite sollte eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit drauf sein. Ob direkt über ein Kontaktformular oder auch nur die Kontaktdaten, wichtig, die Besucher sollen dich ohne Umwege erreichen können.
Rechtliches
Auch das sollte auf keiner Seite fehlen. Impressum, Datenschutz, Cookie....
Planst du eine umfangreichere Website, werden die Bereiche meist als eigene Unterseiten angelegt. Bei einem One-Pager erscheinen dieselben Inhalte einfach als einzelne, aufeinanderfolgende Abschnitte auf einer Seite. Mit diesen Bereichen bist du für den Start in der Regel schon sehr gut aufgestellt, oft braucht es nicht mehr. Und wie bereits erwähnt, mach dir Gedanken darüber, was du wirklich brauchst und was für dich und dein Business Sinn macht.
Wenn du Unterstützung bei der Erstellung möchtest, ob du die gesamte Website abgeben willst oder nur ein paar Fragen offen sind, kontaktiere mich gerne. Gemeinsam finden wir die passende Lösung.
5. Bonustipp VOR dem Website-Start
Bevor du dir überhaupt über die technischen Details, Farben, Texte, Layout usw. Gedanken machst, solltest du dir vorab die Zeit nehmen und die Basics klären:
1. Zielgruppe & Positionierung
Wer ist deine Zielgruppe? Für wen baust du die Seite? Wen willst du ansprechen? Ohne klare Zielgruppe entsteht eine Website, die „für alle“ ist, und gleichzeitig aber für niemanden.
Lade dir dazu gerne mein kostenloses Workbook „Kundenkompass“ herunter. Es hilft dir dabei dein Zielgruppe genau zu definieren und zu verstehen wie deine Traum:kundin denkt
2. Deine Botschaft, dein USP
Welche Botschaft möchtest du rüber bringen? Wie bist du die Lösung für deine Wunschkund:innen? Was ist dein USP? Sprich, was hebt dich von der Konkurrenz ab. Was macht dich und dein Business so einzigartig? Welche Werte möchtest du vermitteln. Welche Werte sind dir wichtig.
Du denkst jetzt bestimmt: So viele Fragen. Ja, aber glaub mir, wenn du möchtest, dass deine Website wirklich ankommt, Vertrauen schafft und Besucher:innen zu Kund:innen macht, brauchst du einen klaren Kern. Wer bist du, für wen du das tust und warum es wichtig ist. Ohne diese Basics wirkt deine Website vielleicht beliebig und die gewünschte Wirkung bleibt aus.
Der zusätzliche Vorteil:
Die Antworten auf diese Fragen sind nicht nur für die Website wichtig. Sie bestimmen auch:
🟡 wie du auf Social Media und auf deiner Website sprichst
🟡 welche Angebote du entwickelst,
welche Bilder, Farben und Worte zu dir passen
🟡 und wie deine Kund:innen sich angesprochen fühlen.
Und nein, du musst nicht alles von Anfang an perfekt wissen. Viele Dinge lassen sich nach und nach schärfen. Wichtig ist nur: Starte mit einer klaren Richtung. Dann kannst du Schritt für Schritt optimieren und deine Seite wächst mit dir.
6. FAZIT
Kurz und knapp: Du brauchst keine perfekte, überladene Website, sondern eine klare Struktur, klare Ziele und die richtigen Prioritäten. Und den Mut, Schritt für Schritt zu starten. So sparst du Zeit, vermeidest Überforderung und erhältst schneller eine Seite, die wirklich für dich arbeitet.
Achte dabei auf die Basics: Jede Seite sollte ein einziges Ziel verfolgen. Und vor allem solltest du dir vor dem Start Gedanken über das Ziel deiner Website, deine Zielgruppe => Hier gehts zum Kundenkompass, dein Warum, deine Botschaft und deine Werte machen.
Wenn du möchtest, begleite ich dich gern, ob du die Website komplett abgeben willst, nur einzelne Inputs brauchst oder ein kurzes Klarheitsgespräch möchtest. Schreib mir office@sandrahaas.at oder nutze mein Kontaktformular für ein kostenloses Erstgespräch. Gemeinsam machen wir deine Vision sichtbar.
FAQ - Häufig gestellte fragen
Das hängt vom Umfang ab. Und auch davon, wie weit du mit den Basics bist. Was ist bereits vorhanden oder stehst du noch ganz am Anfang. Im Erstgespräch können wir aber genau dies klären.
Beides hat Vorteile: One-Pager sind schnell und fokussiert, ideal für klare Angebote oder für den Start. Mehrseiten-Websites sind sinnvoll, wenn du verschiedene Angebote, Case Studies oder einen Blog brauchst. Entscheide nach Ziel: Was soll die Hauptaktion sein, was möchtest du mit deiner Website erreichen?
Nicht zwingend. Ich unterstütze beim Texten und bei der Bildauswahl/Bildersuche.
Ja! Auf Wunsch übernehme ich regelmäßige Updates, Backups und kleine Anpassungen. Alternativ bekommst du eine kurze Einweisung, damit du selbst sicher arbeiten kannst.
Auch das ist abhängig vom Umfang, von den Gegebenheiten. Was ist bereits da oder stehst du komplett am Start. Gibt es dein Branding, also Farben, Schriften schon. Kommen die Inhalte von dir oder schreibe ich die Texte usw. In einem Erstgespräch klären wir all diese Dinge und du erhältst danach ein konkretes, transparentes Angebot von mir.
Noch offene Fragen?
Schreib mir gerne – und lass uns darüber sprechen!
